XTerra Maui Hawaii

1. November 2008 at 00:44 Hinterlasse einen Kommentar

maui hawaii kihei charley young beachNachdem ich mich entschloss Jana, Rico, Emma und Nina zu begleiten war mein größtes Problem noch auf die Schnelle einen neuen Reisepass zu bekommen. Das Timing passte und unserem Trip stand nichts mehr im Weg. Im Internet informierte ich mich über Sehenswürdigkeiten und natürlich Mountainbike-Trails. Dabei dachte ich schon, was soll ich zwei Wochen auf der kleinen Insel machen?
Maui ist mit 1890qm die zweitgrößte Insel des Hawaii Archipels. Im Prinzip besteht sie aus zwei inaktiven, aber noch nicht erloschenen, Vulkanen verbunden durch eine 10km schmale Landzunge.
Zuerst mussten wir einmal hinkommen.
Wir flogen von Dresden nach Frankfurt. Über die Nordseeküste verließen wir das europäische Festland, flogen über die Shettlandinseln, Island (da lag schon Schnee), Grönland (dort erst recht), Kanada (mit unendlichen Wälder, Flüsse, Seen) den Michigansee (ein wirklich großer Großer See) um in Chicago zu landen. Dank amerikanischer Sicherheitsbestimmungen dauerte die Einreise doch recht lang und wir verpassten unseren Anschlussflug nach San Francisco. Da unser neuer Flug erst am nächsten Tag ging, nutzen wir den Nachmittag um uns Chicago anzusehen. Am Morgen ging es weiter nach L.A. und von dort noch mal reichlich 3000km übers offene Meer, bevor wir am Abend in Kahului landeten.
Nachdem wir eisgekühlt das klimatisierte Flugzeug verlassen hatten wurden wir sofort vom warmen Wind empfangen. Wir freuten uns auf den Tag um die Insel endlich bei Licht zu sehen. Dank Jetlag war die Nacht gegen 3 Uhr vorbei. Zum Glück hat der Supermarkt hier 24h geöffnet. Vom Balkon aus sahen wir den Pazifik, hinter uns ragte der Vulkan über 3000m in die Höhe. Unser Hausstrand erstreckte sich über insgesamt 10km.
Das Wasser ist herrlich warm und überall tummeln sich bunte Fische und Schildkröten. An den Stellen, wo die Lavafelsen bis ins Meer reichen, haben sich Korallenriffs gebildet. Auf der Ostseite der Insel wo der Wind vom Meer kommt hat sich eine unglaubliche Vegetation gebildet.
hawaii maui pipiwai trail banyan tree
Die Westküste, die im Regenschatten des Vulkans liegt, ist dagegen sehr karg. Dort findet man auch die Stelle, wo der Vulkan das letzte mal aktiv war. Jetzt nach über 200 Jahren erobert sie die Flora langsam zurück.hawaii maui makena la perouse bay
Generell gehen die Uhren hier langsamer. Es ist alles entspannt. Der Aloha-Spirit hat uns nach einigen Tagen auch erreicht. Und trotz des bevorstehenden Wettkampfes ließen wir es uns gut gehen.hawaii maui kihei aloha lei
Und ich habe etwas gemacht, was ich schon immer mal tun wollte. Ich war Wellenreiten. Und das dort, wo es erfunden wurde. Ich danke Nico dafür, das er es möglich gemacht hat. Ich werde es jedenfalls wieder tun.
hawaii maui kihei surf wellenreiten
Besonders gut hat es mir in Lahaina, der ehemaligen Hauptstadt Hawaiis, gefallen. Treffend fand ich die Beschreibung aus einem Reiseführer: “ Man stelle sich eine hübsche Küstenstadt aus Neuengland vor, mit weißen Lattenzäunen, Dachterrassen und grauen Schindelhäusern. Und dann verlege man das ganze Städtchen mitten in den Pazifik und ergänze hohe grüne Berge und Palmen.“ That´s it.
hawaii maui lahaina
Am Vortag der Weltmeisterschaft, startete ich beim Trailrun. Die 11,5km Strecke war die selbe, wie sie die Triathleten absolvieren mussten und so konnte ich ein paar Tipps geben. Ich wurde 8te bei den Frauen und gewann meine Altersklasse. hawaii maui makena trail run xterra
Sonntags waren dann Jana und Rico dran. Bei Temperaturen von über 30 Grad kämpften sie sich durchs Meer und den Vulkan. Nach 3:37h hatte es Rico geschafft. Er wurde 174ter und damit 22. seiner Altersklasse. Jana kam nach 4:41h als 400ste und damit 14. ihrer AK.
(im Video läuft Rico (451) bei 5:15min ins Bild)
Am Montag organsierte Nico einen 30km Mountainbike-Downhill vom Haleakala, dem „Haus der Sonne“. Wenn man einmal da oben auf dem Vulkan gestanden hat, dann weiß man warum der so heißt. Die Tage auf Maui waren unvergleichlich. Entgegen meinen Befürchtungen, haben wir es nicht geschafft, alle Sehenswürdigkeiten zu besuchen.
Und wenn man den Erzählungen der Hawaiianer glaubt, bedeutet das ins Meer Werfen unserer Leis zum Abschied, dass wir wiedekommen.
Mahalo an alle, die es möglich gemacht haben.
hawaii maui kihei sunset
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