Zittauer Gebirge – ohne Rad

7. Februar 2010 at 19:30 Hinterlasse einen Kommentar

Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal ohne Fahrrad im Zittauer Gebirge war. Ich schätze, dass war vor einigen Wintern zum Langlaufen. Jedenfalls wollte ich wieder einmal hin und Radfahren ist gerade nicht möglich. Also entschieden sich Micha und ich zum Wandern.

Wir starteten im Zentrum von Oybin die Bürgerallee hinaus, den Fürstensteg hoch, durch die Große Felsengasse. Zum Glück waren wir nicht die Ersten, denn sobald wir die getrampelte Spur verließen, steckten wir bis zum Knie im Schnee. Wir nutzen den Ausblick auf der Mönchkanzel für eine kurze Pause, aber der Wind war recht frisch. Am Scharfenstein vorbei folgen wir weiter dem Gelben Punkt Richtung Kleine Felsengasse zum Töpfer. Auch dort trieb uns der Wind schnell vom Aussichtspunkt in die Gaststätte. Es gab was Leckeres zum Essen und frisch gestärkt ging es weiter.

Fast. Wir wollten auf dem Gelben Punkt über die Grazer Steine, doch es führte nur eine Langlaufspur in diese Richtung. Der Abstieg Gelber Strich war oben so verweht, dass ich meinen Versuch nach 5m abbrach. Da wir nicht die Fahrstraße laufen wollten, probierten wir den Liebigweg (Roter Strich). Da waren wenigstens schon ein paar Fußspuren. Weiter unten trafen wir eine ältere Dame, die sich wunderte, dass hier so wenig los war. Sie ließ sich vom schlechten Weg nicht aufhalten und stapfte weiter bergauf. Respekt.

Über den Flügelweg ging es dann recht einfach bis zur Teufelsmühle. Wir überquerten die Oybiner Straße und begannen den Aufstieg zum Ameisenberg. Den kannte ich von der O-See-Challenge. Die Streckenmarkierungen waren noch gut zu erkennen. An einer Kreuzung gab es zwei Möglichkeiten. Entweder auf der Radstecke weiter, die aber als „beschwerlich“ gekennzeichnet war (was mich etwas verwunderte) oder über den Robertfelsen. Am Aussichtspunkt Götzenstein war der Weg mal wieder „verschwunden“. Also drehten wir um und wandern über die Schützhütte den Steinigen Weg zurück nach Oybin. Wir kehrten in einem mondänen Kaffee ein, aus dem uns ein einzelner Raucher dann schnell vertrieb. Insgesamt waren es 10km. Doch bei über 3h Gehzeit gilt das schon als Wanderung.

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