Himmelfahrt im Sportpark Rabenberg

20. Mai 2012 at 21:33 Hinterlasse einen Kommentar

Anreise zum Rabenberg und erste Streckenerkundung

Die diesjährige Himmelfahrtpartie ging mit dem Verein zum Sportpark Rabenberg. 5 Mann machten sich von zu Hause aus mit dem Rad auf dem Weg. Mir passte die Strecke von der Länge und Anstrengung nicht in den Trainingsplan, so dass ich erst an der Autobahnabfahrt Stollberg aus dem Auto stieg um die restliche Strecke abzuradeln. Da ich mich in Schwarzenberg etwas verfranzte, fuhr ich noch ein paar extra Kilometer und Höhenmeter. Nach knapp zwei Stunden erreichte ich den Rabenberg, der mit einem schönen Schlussanstieg aufwartete. Zum Glück war das Mittagbufett noch geöffnet, so dass ich die verbrauchten Kalorien gleich wieder auffüllen konnte. Am Nachmittag drehte ich mit Micha eine kleine MTB-Runde. Der Nachteil bei einer Herberge auf dem Berg ist, dass man fast nur runterfahren kann und das Ganze aber zum Schluß wieder hoch muss. Die restlichen Radler waren noch nicht angekommen. Wir spielten etwas Basketball und nach und nach wurden die selbstgebackenen Kuchen hervorgeholt. Sehr lecker – mit der Folge, dass die Kerzen fürs Geburtstagkind nicht mehr alle auf die restlichen Stücken passten.

Beginn „Trainingslager“

Nach dem Abendbrot ging es in die Schwimmhalle, wo das „Trainingslager“ offiziell eröffnet wurde. Für mich war es das erste Mal Schwimmen auf einer 50m-Bahn. Rico und Thomas hatten sich für das Trainingslager etwas Besonderes ausgedacht: das Erlangen des Deutschen Sportabzeichens. Rico ist als ausgebildeter Trainer berechtig die Prüfung abzunehmen und Thomas hatte sich die Mühe gemacht einen passenden Zeitplan auszuarbeiten. Dieser sah für den Abend noch den Nachweis der allgemeinen Schwimmfähigkeit vor. Die geforderten 200m in, je nach Altersklasse, 6:00 bis 10:00 Minuten waren nach dem reichhaltigen Essen für Einige mühsam, wurden aber von Allen geschafft. Wir ließen den Abend dann auf der Kegelbahn ausklingen.

Abnahme Sportabzeichen

Der Freitag begann in der Schwimmhalle. Und als die Meisten Hunger bekamen, hatte Rico und ich die kompletten Bahnen für uns alleine. Nach dem Frühstück trafen wir uns an der Weitsprunggrube. Der Großteil hatte diese Disziplin wohl das letzte Mal im Schulsport. Die Leistungen waren sehr unterschiedlich und in einigen Fällen auch erstaunlich gut. Das wichtigste Ziel, die Erfüllung der Norm, erreichten Alle. Die Kinder waren kaum aus der Grube zu bekommen, doch der Zeitplan sah Kugelstoßen vor. In einem extra Werferhaus konnte man überdacht von drinnen nach draußen werfen. Diese Disziplin stellte sich für einen Teil als die Schwierigste heraus. Aber nach etwas Techniktraining, bestanden auch hier alle den Test. Nach dem Mittag ging es mit dem Sprint weiter. Ich glaube Einige hielten sich extra beim Essen zurück, um sich wenigstens einen kleinen Gewichtsvorteil zu Nutze zu machen. Es waren je nach Altersklasse 50m oder 100m zu laufen. Und auch wenn es Alle locker angehen lassen wollten, beweisen die Fotos das Gegenteil. 😉

Die jungen Männer hatten die schnellste Zeitvorgabe. Zwei schafften die Zeit nicht und mussten über 400m noch einmal ran. Bei den Damen wurde alternativ auch über 300m-Inline gestartet. Die beiden 400m Läufer hatten keine Kraft gleich anschließend die 3000m Ausdauerlauf zu laufen und absolvierten dafür 1000m Schwimmen. Der Rest der Männer hatte kein Problem mit den vorgegebenen Zeiten. Die Frauen liefen 2000m. Und auch hier erfüllten alle, dank Zeitläufer oder Marschtabelle, die Norm. Zu Entspannung wurde von Ina gleich auf der Tartanbahn noch eine Stunde Pilates angeboten. An Dehnung war bei mir nicht mehr zu denken. Der Tag endete gemütlich mit Livemusik von Thomas und Alex.

Mountainbiketour zum Fichtelberg

Fünf Mann bzw. Frau, die noch Reserven hatten, radelten unter der Führung von Micha Richtung Fichtelberg. Neben einer kleinen Schneeballschlacht war die „Abkürzung“ durchs Moor wohl die spannendste Geschichte der Tour. Am Fuße des Fichtelberges wurde zum Mittag Rast gemacht, was aber Einigen nicht gut bekam. Trotzdem standen dann alle oben auf dem Gipfel. Um die Magenprobleme in den Griff zu bekommen, wurde auf dem Heimweg noch in einer tschechischen Teestube eingekehrt, um mit Tee bzw. Becherovka die Verdauung zu beruhigen. „Zum Glück“ liegt der Sportpark Rabenberg auf einem Berg, so dass zum Schluss der Tour nochmal ein ordentlicher Anstieg zu bewältigen war. Die Runde war knapp 60km lang und wir brauchten reichlich 4 Stunden (ohne Pausen).

Wieder angekommen war der Rest der Truppe beim Tennis oder Inlineskaten. Sie hatten das reichliche Sportangebot genutzt und sich im Objekt betätigt. Am Abend gab es zum Abschluss die Fußball Champions-League auf der Großbildleinwand.
Der Sonntag war Heimreisetag. Und nach der intensiven sportlichen Betätigung der letzten Tage wollte keiner mehr noch mit dem Rad nach Hause fahren.

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