XTerra German Tour Děčín

8. Juli 2012 at 21:54 3 Kommentare

Der dritte Stopp der XTerra German Tour fand am Samstag in Děčín statt. Oder sollte ich lieber Tetschen schreiben? Da es nur rund 60km bis dahin sind, entschloss ich mich kurzfristig daran teilzunehmen.
Schnell noch im Internet angemeldet um in den Genuss der ermäßigten Startgebühr von 250 CZK (<10€) zu kommen. Da der Start erst 12 Uhr war, schlief ich früh schön aus und reiste nach dem Frühstück nach Tschechien. Ich hatte mir die Gegend extra bei Google Maps angeschaut, damit ich nicht lange suchen musste. Der Parkplatz an der Elbe war schnell gefunden und zu meiner Freude kostenlos. Von dort sah man schon das Start/Zielgelände und unter einem Pavillion erkannte ich die Anmeldung. Mit ein paar Worten Englisch hatte ich meine Startnummer, Transponder, Kabelbinder, Sicherheitsnadeln, 1 Paar Socken, 1 Redbull, 1 Wasser, 1 Energieriegel, paar Aufkleber und einen Essensgutschein. Die Wechselzone war direkt zwischen Elbe und Elberadweg. Ich checkte mein Rad ein und begutachtete die Schwimmstrecke. Daraufhin entschied ich mich dagegen mit Neo zu starten. Das hatte noch ein schnelles Einlaufen zur Folge, da meine Schwimmbrille kurz vorm Start beim Neoprenanzug im Auto lag.

Schwimmen

Das Schwimmen war eines meiner besten. Das lag hauptsächlich an der Durchführung. Wir sprangen oberhalb der Wechselzone in die Elbe, schwammen ca. 200 Meter flussabwärts, kletterten ans Ufer und rannten die Strecke bis zum Start zurück. Das Ganze 3 Mal. Deswegen hatte ich mich auch gegen den Neo entschieden. Ich kam nach etwas über 9 Minuten als dreizehnte Frau aus dem Wasser, wechselte schnell, und war als Neunte auf dem Rad. Gerade einmal 45 Sekunden hinter der Führenden.
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Mountainbiken

Aus der Wechselzone raus führte die Strecke schön verwinkelt durch einen Park unterhalb des Schlosses, ehe wir über die Brücke auf die andere Elbseite fuhren. Ich hatte schon zwei Frauen ein. Drüben ging es richtig steil, an der Schäferwand nach oben. Kette links war angesagt. Weiter oben wurde der Trail so schmal und rutschig, dass wir nur noch zu Fuß weiterkamen. Oben angekommen ging es in Cross Country Manier weiter. Schöne Wege, ständig Auf und Ab. Doch meine Freude währte nicht lange. In einer Abfahrt hörte ich ein komisches Geräusch und ich hoffte, dass es nur eine schleifende Bremsscheibe wäre. War es nicht. Es war ein Plattfuß. Ärgerlich. Also runter von der Strecke, Hinterrad raus, Reifenheber und los. Hmm, nichts los. Trotz Lockerwalken des Reifens ließ er sich nicht über die Felge hebeln. Der erste Reifenheber hatte keine Lust mehr und brach. Aus den Augenwinkeln registrierte ich die Frauen, die an mir vorbei fuhren. Noch einmal schön den Reifen ins Felgenbett gedrückt. Auch der zweite Hebel versagte seinen Dienst. Mist. Ohne Hebel hatte ich keine Chance den Reifen von der Felge zu bekommen. Ich baute mein Hinterrad wieder ein und verließ das Rennen.

DNF

So hatte ich seit längerem mal wieder ein „Did Not Finish“ in der Ergebnisliste stehen. Das bedeutet für mich:
1. Keine Michelinreifen mehr im Wettkampf
2. Ich muss wiederkommen und das Rennen beenden
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3 Kommentare Add your own

  • 1. Hicore alias Heiko  |  9. Juli 2012 um 23:38

    Och neeeeee.. dabei hat es doch soooo gut begonnen. Das ist echt ärgerlich, aber auch ein Ansporn fürs nächste Mal. Da schaffst Du es dann ganz bestimmt!!!

    Antwort
    • 2. Steven  |  30. August 2013 um 23:22

      Hey, tolle Berichte…wir sind uns bestimmt schon mal bei nem Rennen über den Weg gelaufen, gefahren oder geschwommen. Aber sag mal…was fährst du denn dann für Reifen, wenn keine Michelinis mehr? Ein anderer „leichter “ Reifen hätte es doch auch nicht besser hin bekommen! Hast Du es mal mit Milch probiert? Mein Geheimtipp! –> N ganzes Jahr ca. 15-20 Rennen ohne Platten inklusive 4 Tage Trans Germany…

      LG, weiter so, Steven

      Antwort
      • 3. trailschnecke  |  31. August 2013 um 10:09

        Hallo Steven, danke für deinen Kommentar in meinem Blog.
        Das mit den Reifen bezog sich aufs Handling. Ich habe nur bei Michelin und Hutchinson (Hat das was damit zu tun, dass beide Franzosen sind?) solche Macherei bei De-/Montage (sehr straff). Zerschnitten hätte es mir dort auch jeden anderen Reifen.
        Hab schon alle Varianten probiert: Tubeless, mit Milch, mit Schlauch. Ich hab relativ wenig Plattfüße, aber wenn dann richtig. Bedeutete bei Tubeless Reifen wegschmeißen (Das Loch war selbst für nachträgliche Schlauchmontage zu groß.), bei der Milchvariante auch so groß, dass das Loch nicht mehr dicht wurde (Also Schlauch einziehen. Und das ist ne riesen Sauerrei, die ich bei der Bike Trans Germany 2008 hatte).
        Ich kann bei den schlauchlosen Varianten auch kein besseres Rollverhalten oder mehr Grip gegenüber Schlauch feststellen.
        So fahre ich einen leichten Reifen mit einem leichten Schlauch und komme gut damit. Meine aktuelle Kombi ist der Conti Race King Supersonic mit Schwalbe SV14A Schlauch. Das Ganze dann so mit 1,5 – 2,0 bar Luftdruck und im Schnitt so 1 Plattfuß pro Jahr.
        Ich wünsch dir weiterhin eine pannenfreie Fahrt. Vielleicht trifft man sich ja mal.
        Grüße, Katja

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