O-See-Challenge 2013

20. August 2013 at 13:10 Hinterlasse einen Kommentar

Am Wochenende stand einer meiner Lieblingswettkämpfe auf dem Programm. Die O-See-Challenge, der Cross-Triathlon im Zittauer Gebirge. Dort bin ich zum ersten Mal mit dem Triathlonsport in Berührung gekommen und dort habe ich auch eine Menge Freunde und Bekannte. Deswegen ist sie für mich seit Jahren eine Pflichtveranstaltung.
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Durch das Muttisein habe ich nicht wirklich trainiert. Im Trainingstagebuch stehen folgende Werte: Schwimmen = 0 km | Radfahren = 250 km | Laufen = 190 km. Nicht im letzten Monat, sondern im gesamten Jahr.
Also dieses Mal für die Light-Variante angemeldet. Da hoffte ich, auch aus der Kalten, ohne große Schmerzen durchzukommen.

anreise-o-see-challenge
Samstag früh ging es kurz vor knapp los. Zuerst an den Stand von Fritz Fahrräder, die schon meine Startunterlagen abgeholt hatten. Dann schnell das Rad vor Schließung der Wechselzone einchecken. Anschließend hatte ich Zeit, weil zuerst die langen Distanzen auf die Strecke geschickt wurden.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Thomas Hitziger

Bild mit freundlicher Genehmigung von Thomas Hitziger

Beim Start, am Strand des Olbersdorfer Sees, sah ich eine Gruppe Männer, die bereits ihre Radhandschuhe anhatten. Ich überlegte, ob die nassen, labrigen Dinger beim Schwimmen von Vorteil oder doch eher von Nachteil sein sollten. Mein Start erfolgte gemächlich und ich fand mich bald in den Reihen der Brustschwimmer wieder. Zumindest konnte ich die gesammten 750 Meter kraulen, auch wenn ich merkte, dass die Technik nicht passt und die Kraft zum sauberen Durchziehen der Arme nicht reicht. Nach knapp 18 Minuten war ich wieder am Ufer.

Jetzt ging es aufs Rad. Nicht wie sonst schon volle Pulle um den See, sondern erst einmal locker los. Denn auch auf der Light-Strecke gab es einige Hügel zu bewältigen. Und so lange wie hier hatte ich dieses Jahr noch nicht am Stück auf dem Rad gesessen. Druck auf der Pedale konnte ich keinen machen, dazu fehlte die Kraft. Dafür hatte ich Zeit zum Überlegen, was man in einem 10-20 Liter Rucksack, mit dem doch Einige unterwegs waren, so alles mitnehmen konnte. Zumindest fühlte ich mich sicher in der Nähe dieser Fahrer, denn darin war bestimmt für alle Eventualitäten etwas Hilfreiches dabei. So kullerte ich Richtung Lückendorf und Hain. Dort hatte ich das Schwerste geschafft, es ging tendentiell nur bergab bis ins Ziel und ich hatte richtig Spaß. Nach 26 Kilometern in eineinhalb Stunden stellte ich mein Bike wieder in der Wechselzone ab.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Thomas Hitziger

Bild mit freundlicher Genehmigung von Thomas Hitziger

Nun noch eine 6-Kilometer-Runde um den See. Auch da lief es, wenn auch langsam, ganz gut. Eine kleine Unterbrechung gab es im Schlammloch, als mein Schuh einfach nicht mehr weiter mit mir laufen wollte. Nach etwas Überzeugungsarbeit hatte ich ihn zwar dann wieder soweit, aber er ließ mich seine Unlust spüren, indem er mir mit Dreck die Ferse aufrieb. Nach 2:28h war ich zufrieden im Ziel.
Leider hatte ich wenig Zeit um noch mit allen Bekannten zu quatschen und die tolle Atmosphäre zu geniesen. Laut Ergebnisliste war ich 7te Frau (von 34), was ich ganz ok fand.

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Bild mit freundlicher Genehmigung von Trailsport

Mein sportlicher Ehrgeiz ist jetzt wieder entfacht und so werde ich das Projekt ITU-WM im nächsten Jahr an dieser Stelle angehen.

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