24. Ostritzer Frühjahrslauf

1. April 2014 at 20:48 Hinterlasse einen Kommentar

Ostritz kannte ich bisher nur von einem Besuch beim Winzerfest im Kloster St. Marienthal. Nachdem ich nun nach Löbau gezogen bin, war der jährlich stattfindende Frühjahrslauf auf meinem Schirm aufgetaucht. Ich weiß, dass ich am Besten über Wettkämpfe in Form komme, da ich mich im Training alleine nicht so quälen kann. Und bei der Entfernung von 25km bot sich die Anreise mit dem Fahrrad an. Schließlich steht beim Saisonhöhepunkt vor dem Lauf auch noch das Schwimmen und Radfahren.

Da ich mich bei der Abfahrt verspätete, noch 2-3x nah dem Weg schaute und die Strecke etwas wellig war, musste ich mich doch mehr anstrengen als gewollt. Ich kam aber pünktlich, bekam schnell meine Startnummer und wechselte von Rad- in die Laufsachen. Das frühlingshafte Wetter war ideal für kurze Klamotten.

Mit freundlicher Genehmigung von Armin Bär www.baer-service.de

Mit freundlicher Genehmigung von Armin Bär http://www.baer-service.de

10:45 Uhr fiel der Startschuss für die 12km-Strecke. Ich hatte mich recht weit vorn aufgestellt und das Feld gut im Blick. Vor mir waren 2 Frauen, die das ganze deutlich schneller angingen als ich. Dann überholte mich noch eine nicht viel schneller. Ich wollte die 12km erstmal gleichmäßig durchlaufen und ließ sie ziehen. Nach etwa 2 Kilometern erreichten wir das Kloster St. Marienthal und es ging in das Neißetal hinein. Mich überholte eine weitere Frau und lief zur bis dahin Dritten vor. Der Abstand der beiden zu mir pendelte immer bei ca. 20-30m. Nach etwa 5km wurde eine etwas langsamer und ich schloss auf. Bis zur Wende liefen wir gemeinsam, doch sie versuchte immer wieder mit kleinen Tempoverschärfungen mich abzuschütteln. Ich fand es gut aus dem Trott gerissen zu werden und ging die Attacken mit. An einer Welle, die sie schnell angegangen war, ließ ich „den Gang mal stehen“ und schuf eine kleine Lücke. Oben nahm ich das Tempo raus, doch es kam keine(r) mehr. Platz 3 war weiterhin in Sichtweite, doch näher als 10-15 Meter kam ich nicht ran.  Außerdem hatte ich schon die Heimfahrt im Kopf. Den „Kampf“ um Platz 4 forcierte ich auch nur, weil ich mich vertan und beim Kilometerschild 7 nur noch 3 statt 5 Kilomter auf dem Schirm hatte.

Nach 54 Minuten kam ich als vierte Frau ins Ziel. Damit gewann ich die AK35 und bekam bei der Siegerehrung eine Urkunde überreicht. Da hatte ich nicht so viel zu schleppen heimzu. Nach einer weiteren Stunde mit dem Rad war ich fast pünklich (ok, halb zwei) zum Mittag zu Hause.

Die kompletten Ergebnisse gibt´s bei Baer-Service

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Das Ziel im Visier 37. Bischofswerdaer Langstreckenlauf

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