37. Bischofswerdaer Langstreckenlauf

20. April 2014 at 18:39 Hinterlasse einen Kommentar

Beim Ostritzer Frühjahrslauf fragte mich Armin Bär ob ich nicht Zeit und Lust habe beim Bischofswerdaer Langstreckenlauf das Führungsfahrrad zu machen. Zeit hatte ich schon. Doch eigentlich wollte ich lieber selber laufen, als vorneweg zu fahren. Zum Glück erklärte sich Jana bereit diesen Job zu übernehmen. So stand einem Start über 10 Kilometer nichts mehr im Wege, auch wenn am Vortag der Lymphknoten schmerzte (Kitas sind schon was Feines). So verzichtete ich auf die Anreise mit Rad und fuhr mit dem Auto nach Schiebock.

Dort angekommen wollte ich fix meine Startnummer holen und mich einlaufen gehen. Doch in meiner Heimatstadt kennen mich so viele Leute, dass ich es vielleicht auf fünf Minuten Erwärmung brachte. Dazu kamen noch 200m Joggen vom Vorstart zum scharfen Start. Ok, ich wollte ein gutes Rennen abliefern, hatte aber kein besonderes Ziel. So fand ich es nicht schlimm und entschied die ersten Kilometer zum Warmlaufen zu nutzen.

Nach dem Gewusel am Start (die 5-, 10- und 21-km-Läufer starten zusammen) fand ich mich auf einmal im Windschatten von Virgine Garten wieder. Ich wähnte sie auf der Halbmarathonstrecke und versuchte nicht dran zu bleiben. Zu ihr gesellte sich Franziska Kranich, die ich auf dem HM wusste. Nach dem Anstieg am Ende des ersten Kilometers und ein bisschen Singletrail im Wald ging es leicht bergab durch den Stadtwald. Dann etwas matschig an der Eisenbahn entlang, bevor sich nach etwa 3,5km die 10- und 21-km-Läufer von den Fünfern trennte. Auf der alten Bautzener Straße ging es Richtung Kynitsch. Zwischen Kilometer fünf und sieben pennte ich dann irgendwie, so dass meine Mitläufer auf einmal ein ganzes Stück vor mir waren. Ich zutschte schnell ein Gel und trank an der Verpflegung etwas Wasser und versuchte auf der verbliebenen Strecke wieder etwas Boden gut zu machen. Es ging jetzt, entgegengesetzt des Hinwegs, eine lange Gerade leicht bergauf. Die Mädels vor mir waren etwa 300 Meter entfernt. Oben dann wieder den kleinen Trail durch den Wald und schon war ich auf dem letzten Kilometer. Bevor ich auf die Zielgerade bog schaute ich mich um, um nicht noch überrascht zu werden. Und tatsächlich lief wenige Meter hinter mir eine weitere Frau. Ich erhöhte das Tempo, was einen neben mir laufenden Mann zu einem Zielsprint herausforderte. Ich blickte noch einmal zurück, sah das der Vorsprung reichte und trudelte nach 44:02 Minuten ins Ziel.

An der Zielverpflegung sah ich Virgine stehen und dachte „Mist. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich auch mit ihr mitlaufen können“. Im günstigsten Fall hoffte ich jetzt auf den letzten Treppchenplatz bei den Damen. Zu meiner Überraschung war eine schnelle Frau vor mir aber nur fünf Kilometer gelaufen. Bei der Siegerehrung durfte ich mich über Platz 2 freuen, mit etwa einer Minute Rückstand auf Platz 1. Nach hinten waren es nur 5 Sekunden und so war ich doch ganz zufrieden.

Nächste Woche geht es dann beim Zittauer Gebirgslauf über die 17 Kilometer.

 

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