Neues Bike 2014

14. Mai 2014 at 20:46 Hinterlasse einen Kommentar

Nun war es endlich soweit: Die erste Ausfahrt mit meinem neuen Bike. Ich nenne nun ein Giant Lust Advanced mein Eigen. Das ist ein Racefully mit 100mm Federweg und 27,5″ Laufrädern. Ja, ich konnte mich der neuen Laufradgröße nicht widersetzen. Das lag auch mit am Angebot auf dem Fahrradmarkt. Eine Rennmaschiene mit etwa 100mm Federweg haben die Wenigsten im Angebot. Ein 29″ als Fully wollte ich nicht und so landete ich bei Giant.
Optisch fand ich das Damenmodell „lustig“ und ich entschied mich spontan zum Kauf. Das Serienmodell wurde noch etwas getuned und gestern stand es dann fahrbereit da. Voller Vorfreude schwang ich mich heute in den Sattel und rollte auf eine Runde, die ich die Tage erst mit meinem 26″ Hardtail gefahren war. Die ersten Meter waren ungewohnt. Es kam mir verdammt groß vor. Wahrscheinlich auch, weil mein Hardtail, als Übergangslösung, mir eine Nummer zu klein ist. Auf der Straße rollten die „großen“ Räder gut. Anschließend ging es in den ersten Wurzeltrail. Natürlich kein Vergleich zum Hardtail. Es huppelte etwas unter den Rädern und gut war.
newbike
Dann packte ich das Multitool aus und setzte die Spacer über den Vorbau. Damit kam der Lenker ca. 2cm tiefer und ich hatte nicht mehr dieses aufrechte Endurofeeling. Weiter ging es einen Feld- und Wiesenweg, der etwas feucht war. Hier hatte ich das Gefühl, dass die verbauten Maxxis-Reifen sehr schnell den Grip verlieren. Bergauf experimentierte ich mit Dämpfer und Federgabel, wie sie in offenem oder geschlossenem Zustand reagierten. Ich hatte schon das Gefühl, das meine Kraft ordentlich in Vortrieb umgewandelt wurde. In einer kurvigen Singletrailabfahrt kamen die Reifen dann entgültig an ihre Grenzen. Das Rad hätte viel mehr gekonnt als es die Reifen zuließen.
An die Größe habe ich mich zum Ende der Runde etwas gewöhnt und fand das Bike auch auf dem Trail sehr handlich.
giant-lust-advanced-27-5
Ein Wehmutstropfen für mich ist das relativ hohe Gewicht von 11,6kg (inkl. Pedale, Flaschenhalter etc.) Vielleicht komme ich mit etwas Tuning noch auf 10,** Kilo.
Zu Hause drehte ich den Vorbau noch negativ und zog meine geliebten Continental Race King auf. Mit der Gabel war ich zufrieden. Nur auf den Dämpfer gab ich mehr Druck, damit der Hinterbau auch in offenem Zustand weniger federt.
Ich bin gespannt wie sich das auf das Fahrverhalten auswirkt und freue mich jetzt schon auf die nächste Ausfahrt.
P.S. Actionfotos mit Selbstauslöser alleine machen ist natürlich nicht toll. Hoffe bald kommen schönere Bilder

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