Wieder Himmelfahrt im Sportpark Rabenberg

31. Mai 2014 at 12:58 Hinterlasse einen Kommentar

Über Himmelfahrt sollte es mit dem Verein wieder in den Sportpark Rabenberg gehen. Der Sportpark ging aus einer ehemaligen Sportschule hervor und bietet somit unzählige Trainings- und Sportmöglichkeiten. Seit dem letzten Jahr gibt es mit dem Trailcenter eine neue Attraktion, die ich natürlich gern testen wollte. In den Wäldern rund um den Rabenberg wurden Mountainbike-Runden ausgeschildert und angelegt, die als besondere Highlights immer wieder spannende Singletrail-Abschnitte aufweisen. Leider wurde der Nachwuchs krank, und die Absage stand schon im Raum. Micha übernahm die Kinderbetreuung, so dass ich doch wenigstens zwei Tage fahren konnte.

Das Wetter bei der Anreise am Donnerstag Mittag war mit 7°C und Nieselregen nicht wirklich schön. Doch da einige Vereinsmitglieder auf große Wettkämpfe trainieren, war ich mir sicher, dass wir noch eine Runde biken gehen. Es wurde auf die angesagte Aufheiterung gewartet und schon das ein oder andere Männertagsbier getrunken. Das Wetter wurde nicht besser und die leeren Bierflaschen mehr, aber keiner machte Anstalten sich in die Radsachen zu packen. So fuhren letztendlich nur Jana und ich auf Schlammpfaden in den undurchdringlichen Nebel hinaus. Die Trails waren gut ausgeschildert und wir brauchten keine Karte. Immer wieder kreuzte mal der ein oder andere Trail und mit etwas Orientierungssinn fand man sicht gut zurecht. Wir hatten eh keinen Plan und fuhren einfach was uns vor die Stollenreifen kam. Wer nun komplette Singletrailrunden ala Singltrek pod Smrkem erwartete, wurde etwas enttäuscht. Die Trails waren immer streckenweise. Man fuhr auf normalen Waldwegen und bog von dort auf die Trailabschnitte ein. Diese sind naturbelassener, nur wenig befestigt und technisch teilweise anspruchsvoll. Dadurch, dass man halt über die Wurzeln huppelte und wetterbedingt durch tiefen Schlamm und Pfützen treten musste, kam nicht viel Flow auf. Doch wir hatten unseren Spaß, auch wenn man das Grinsen unter der Schlammschicht im Gesicht schwer erkennen konnte.

Abends ging es noch in die Schwimmhalle. Das war mein viertes Schwimmen, seit O-See vor 2 Jahren. Die Technik fühlte sich noch recht gut an, aber die Kraft war nach wenigen Bahnen alle. Dafür gab es ein leckeres und reichhaltiges Abendbrot, das die verbrauchten Kalorien wieder auffüllte. Ich schlief gut und war bereit für die nächste Schwimmeinheit um 7 Uhr morgens. Ok, bereit ist übertrieben. Aber wenn man schon so gute Möglichkeiten hat, muss man diese auch nutzen.

Nach dem Frühstück rief schon das Fahrrad. Wir besorgten uns eine Karte von den Trails und planten grob eine Runde. An einigen Stellen waren wir, wie man in den Spuren im Schlamm erkennen konnte, die Ersten an diesem Tag. Auch sonst begegneten uns recht wenige Biker. Entweder verteilte sich das in dem weitläufigen Gelände so, oder das schlechte Wetter schreckte ab. Es waren knapp 10°C und später kam die Sonne hervor. Nass von unten war es trotzdem, aber ansonsten ideale Bedingungen. Mein Bike rollte super. Lag es an den neuen großen 27,5″-Laufrädern oder einfach daran, dass ich wieder ein Fully unterm Hintern hatte? Obwohl es erst meine dritte Ausfahrt mit dem Rad war, hatte ich vollstest Vertrauen und ließ es ordentlich laufen. Selbst die nicht als Schlammreifen bekannten Conti Race King änderten daran nichts.

Mit 2 absolvierten Schwimm- und 2 Radeinheiten in 24 Stunden fuhr ich Freitag Mittag zufrieden wieder nach Hause.

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Neues Bike 2014 13. Schlosstriathlon Moritzburg

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